Bereits vor dem Säuen der Rasensamen sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob diese ausreichend vor Vögeln und äußeren Auswirkungen geschützt ist. Je nach Rasensaat kann das nämlich ganz schön teuer sein und es wäre ärgerlich, wenn der mühsam ausgesäte Rasensamen von Vögeln gefressen wird. Die Folge wäre ein lückenreicher Rasen. Glücklicherweise gibt es viele Maßnahmen, damit die Rasensaat vor Vögeln geschützt wird.
Inhaltsverzeichnis
Maßnahmen, um die Rasensamen vor Vögeln zu schützen
Wer die Rassensamen vor Spatzen und anderen Vögeln schützen will, muss nicht direkt in Panik verfallen. Oftmals interessieren sich die Vögel auch nur für Insekten und andere Bodenbewohner, die durch das vorherige Umgraben des Bodens nach oben getrieben wurden. Dennoch zählen die Rasensamen ebenfalls auf dem Speiseplan, weshalb es sinnvoll ist hier Maßnahmen zu treffen.
Vogelscheuche und Attrappen
Die Vogelscheuche wird bereits seit Jahrhunderte zur Abwehr unerwünschter Vögel verwendet. Die klassische Vogelscheuche ist sogar ganz leicht selbst gebaut. Effizient sind ebenfalls Attrappen von anderen, größeren Vögeln, wie etwa Raben, die die Vögel abwehren sollen. Zunächst scheint dieser Vogelschreck zu funktionieren, doch nach der Zeit kann man beobachten, dass vor allem Spatzen sich daran gewöhnen und nicht mehr abwehren lassen.
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Rasensamen mit Netzen oder Vlies abdecken
Die wohl effektivste Methoden, um Rasensamen vor Vögeln zu schützen, ist das Abdecken mit luftdurchlässiger Folie, Vlies oder Netzen. Diese schützen die Rasensaat und verhindert nicht das Wachstum. Schließlich kommt weiterhin Luft, Wasser und Sonne hindurch.

Wichtig ist aber, dass ein ausreichend großer Abstand zwischen der Rasensaat entsteht, denn auch hier können sich die Vögel an das Netz gewöhnen, auch laufen munter fröhlich darauf herum, wenn es einfach nur auf dem Boden aufliegt. Daher muss ein Abstand zum Boden gewährleistet sein. Hilfreich dafür sind Steine und in den Boden gerammte Hölzer mit einer Größe von etwa 30 cm.
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Rasensamen mit einer dünnen Erdschicht abdecken
Rasensamen keimen nur bei Licht und darf keinesfalls vergraben werden. Ein leichtes Anwalzen ist allerdings empfehlenswert. Das hilft nicht nur gegen ein Verwehen durch Wind, sondern versperrt den Vögeln die Sicht auf frei liegende Rasensamen.
Lichtreflexionen zunutze machen
Wenn Sonne auf spiegelnde Oberflächen scheint, entstehen Lichtreflexionen, die die Vögel verwirren und bestenfalls vertreiben. Die wohl bekannteste Möglichkeit ist das Aufhängen von alten CDs. Hängen Sie diese an einem Kordel oder Seil auf und befestigen es an diversen Stellen im Garten. Auch die Verwendung handelsüblicher Alufolie kann versucht werden. Einfach dünne Streifen aufhängen und schauen wie die Reflexionen die Vogel verscheuchen. Allerdings funktioniert diese Methode nur bei ausreichend Sonnenschein.

Ablenkung mittels Futterplätzen
Eine einfache aber sehr effektive Methode ist, den Vögeln eine Alternative anzubieten. Stellen Sie leicht zugängliche Futterplätze auf und lenken Sie die Vögel so ab. Generell erfreuen sich unsere gefierten Freunde immer über Futter.
Mehr Rasensamen als üblich verwenden
Damit Sie den gefräßigen Vögeln entgegenwirken können, nutzen Sie einfach mehr Rasensamen als vorgeschrieben. Die Erfahrungen dazu sind aber ganz unterschiedlich und wir empfehlen generell einer der bereits erwähnten Methoden.
Alternative: Rollrasen verwenden
Natürlich sind Rasensamen um ein vielfaches günstiger, als fertiger Rollrasen. Ebenso aufwändig ist auch hier die Vorbereitung. Sie sparen sich allerdings die Keimzeit der Samen und der Rasen ist sofort startklar und muss lediglich gut und regelmäßig gewässert werden. Das Wegfressen von Rasensamen entfällt also.
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Fazit
Eine Kombinationen verschiedener Maßnahmen ist die beste Methoden, um Rasensamen effektiv vor Vögeln zu schützen. Besonders das leichte Abdecken mit Erde und das erhöhte Abdecken mit einem Netz, erweist sich als sehr hilfreich.
