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20. April 2024
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Durchlauferhitzer ohne Starkstrom – das sollten Sie beachten
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Durchlauferhitzer ohne Starkstrom – das sollten Sie beachten!

In Altbauten oder Bestandswohnungen ohne Warmwasser-Anschluss an Spüle oder Waschbecken, muss man sich nach einer passenden Alternative umsehen. Schnell kommt man hier auf einen Durchlauferhitzer. Denn eine freie Steckdose sollte jeder in der Küche haben. Doch beim durchstöbern von Durchlauferhitzern stößt man schnell auf das Problem, dass viele Modelle einen Starkstrom-Anschluss benötigen. Es gibt jedoch auch einige kleinere Modelle auf dem Markt, welche auch an eine übliche Steckdose angeschlossen werden können. Was Sie zusätzlich bei der Installation eines Durchlauferhitzers ohne Starkstrom beachten sollten, dass erklären wir Ihnen jetzt.

Das gilt es bei einem Durchlauferhitzer ohne Starkstromanschluss zu beachten

Ein Durchlauferhitzer ist praktisch, wenn man keinen Pufferspeicher an der Heizung hat oder nachträglich einen Warmwasseranschluss in der Küche oder Bad benötigt. Normalerweise benötigt man jedoch einen Starkstrom-Anschluss, jedoch gibt es auch für kleinere Einsatzgebiete passende Modelle, welche auch an das klassische 230 Volt Stromnetz angeschlossen werden können. Bei Durchlauferhitzer ohne Starkstromanschluss gilt es jedoch zu beachten, dass diese Modelle nur eine geringe Leistung haben.

  • Die kleinsten Durchlauferhitzer haben in der Regel eine Leistungsaufnahme von 3,5 kW, 4,4 kW, 5,7 kW oder 6,5 kW. Der Durchlauferhitzer sollte aufgrund der Leistungsaufnahme an einen eigenen Stromkreis angeschlossen werden. Ist dies nicht möglich, sollten Sie darauf achten, dass Sie keine weiteren Elektrogeräte zeitgleich verwenden, die ebenfalls eine erhöhte Leistungsaufnahme haben. Dies sind z.B. Wasserkocher, Geschirrspüler oder Mikrowelle.
  • Zudem sollte der Leitungsquerschnitt der verlegten Stromleitungen groß genug sein. Auch die Absicherung variiert je nach Leistungsaufnahme des Durchlauferhitzers.
  • Die kleinsten Klein-Durchlauferhitzer eignen sich in der Regel nicht für die Anwendung in Küche oder Bad. Das Einsatzgebiet liegt hier eher bei der Temperaturerhöhung bei Handwaschbecken im Gäste-WC oder in der Werkstatt.

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Wie warm wird das Wasser bei einem Durchlauferhitzer ohne Starkstrom?

Durchschnittlich erwärmt ein Mini-Durchlauferhitzer das Wasser um ca. 25 °C. Welche Temperatur nun bei der Armatur ankommt, ist wetterabhängig. Herrschen draußen nämlich Eisige Minusgrade, was im Winter schon einmal vorkommen kann, liegt die Wassertemperatur, welche ins Gebäude gelangt bei ca. 8 °C. Rechnet man hier nun die Temperaturerhöhung von ca. 25 °C hinzu, kommt man auf 33 °C. Im Hochsommer hingegen erwärmt sich auch das Wasser in den Leitungen und kommt damit bereits vorgewärmt ins Haus. Durchschnittlich beträgt die Wassertemperatur im Sommer ca. 13 °C. Mit der Temperaturerhöhung von 25 °C liegen wir hier schon bei ca. 38 °C.

Wie hoch ist die Durchflussmenge?

Je nach Leistungsaufnahme des verwendeten Durchlauferhitzers fällt die Durchflussmenge höher oder niedriger aus. Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Durchflussmenge pro Minute, anhand der Nennleistung an:

Nennleistung Ø Warmwasserdarbietung / pro Minute
3,5 kW 2,0 Liter / Minute
4,4 kW 2,5 Liter / Minute
5,7 kW 3,0 Liter / Minute
6,5 kW 3,5 Liter / Minute

Unbedingt Anschlussarten beachten!

Nicht jeder Klein-Durchlauferhitzer kann einfach in die Steckdose gesteckt werden. Lediglich die kleinste Variante (3,5 kW) ist Steckerfertig und kann ohne Veränderung direkt in eine handelsübliche Steckdose angeschlossen werden.

Bei den leistungsfähigeren Modellen sieht dies jedoch anders aus. Diese sollten auch nicht selbst, sondern immer durch einen eingetragenen Fachbetrieb installiert werden. Denn bei den festinstallierten Durchlauferhitzern muss der Leitungsquerschnitt passen. Zudem muss ein solches Gerät höher abgesichert werden, da andernfalls während dem Betrieb die Sicherung auslöst. Bei einem Durchlauferhitzer mit 4,4 kW ist ein Leitungsquerschnitt von mindestens 2,5 mm² notwendig. Ab 5,7 kW sollten es schon mindestens 4 mm² sein.

Die Absicherung der Geräte sollte mindestens folgendermaßen erfolgen:

Nennleistung Absicherung
3,5 kW 1x 16 Ampere
4,4 kW 1x 20 Ampere
5,7 kW 1x 25 Ampere
6,5 kW 3,5 Liter / Minute

Fazit zu Durchlauferhitzern ohne Starkstrom

Auch wenn die erbrachte Leistung nicht gerade hoch ist, ist ein Durchlauferhitzer ohne Starkstrom eine praktische Alternative, wenn sonst keine andere Möglichkeit der Warmwasseraufbereitung besteht. Sollten Sie sich für einen Klein-Durchlauferhitzer mit Festinstallation entschieden haben, da hierbei die Leistung etwas höher ist, dann lassen Sie diesen unbedingt durch einen Fachbetrieb installieren. Bei einer Steckervariante können Sie die Installation selbstständig übernehmen.

Kleiner Tipp: Um die Durchflussmenge künstlich zu erhöhen, eignet sich ein Wassersparregler. Dieser mischt dem Wasser Luft bei und verringert somit die Durchflussmenge, jedoch ohne Komfortverlust. Für das Händewaschen ist dies völlig ausreichend. Somit sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Strom!

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