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25. Juni 2022
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Sauna Peeling: So geht’s richtig!

Ein Peeling während des Saunagangs kann eine richtige Wohltat für die Haut sein. Viele kennen es sicherlich schon aus großen Thermen, die Salz als Peeling für die Haut anbieten. Aber auch andere Peelings sind keine Seltenheit. Logisch ist daher auch, dass ein Peeling auch in der heimischen Sauna angewendet werden kann. Wir möchten heute eingehen, welche Peelings geeignet sind und wie Sie es richtig anwenden.

Wie sinnvoll ist das Sauna Peeling?

Viele Kosmetiker schwören auf Peelings, um abgestorbene Hautzellen und Schmutz auf der oberen Hautschicht zu entfernen. Durch das Peeling wird die Durchblutung der Haut, sowie die körpereigenen Zellen- und Kollagenproduktion angeregt. So öffnen sich die Poren und kleine Falten sollten sogar bei regelmäßiger Anwendung verschwinden. So erscheint es nur sinnvoll, ein Peeling in Verbindung mit einem Saunagang zu kombinieren.

Welches Peeling ist geeignet?

Als Peeling wird vorzugsweise Salz oder Zucker verwendet. Diese sind fein bis grobkörnig und haben eine natürliche Basis, die unschädlich für den Körper ist.

  • Salz wird nicht umsonst als weißes Gold bezeichnet. Ohne Salz könnte unser Körper nicht bestehen. Als Peeling ist Meersalz besonders gut geeignet.
  • Zucker wird auch gerne als süße Verführung betitelt. Es macht die Haut geschmeidig und sowohl weißer als auch brauner Zucker sind geeignet. Je nach Körnung eignet es sich sogar für verhornte Hautstellen.
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pixabay

Wann Peeling beim Saunieren?

Damit das Peeling einen positiven Effekt hat, sollte der Zeitpunkt des Auftragens und Einreibens gut bedacht sein. Es empfiehlt sich das Sauna Peeling nach dem vorschwitzen bzw. nach dem zweiten Saunagang aufzutragen. Erst dann haben sich die Poren der Haut ausreichend geöffnet und das Peeling kann seine volle Wirkung zeigen.

Sauna Peeling richtig anwenden

  1. Geben Sie etwas Peeling in die Hand. Noch besser sind Peelinghandschuhe, wodurch die Hände sauber bleiben.
  2. Legen Sie vor dem Peeling die Sauna mit großen Handtüchern aus, damit das Salz oder Zucker nicht das Holz angreifen kann. Es sollte möglichst wenig Peeling in der Sauna zurückbleiben.
  3. Tragen Sie das Peeling dann mit sanften kreisenden Bewegungen auf die Haut auf. Den Bereich um die Augen sollten Sie aussparen und lediglich mit einem sanften Peeling nutzen.
  4. Gehen Sie dann in die Sauna und lassen das Peeling einwirken. Nach ein paar Minuten sollten Sie die Sauna wieder verlassen, bevor das Peeling auf der Haut zieht oder brennt. Weniger ist hier also mehr!
  5. Spülen Sie das Peeling dann mit ausreichend Wasser wieder ab, sodass keine Reste auf der Haut zurückbleiben.
  6. Nach einer Ruhephase prüfen Sie, ob Peelingreste in der Sauna verblieben sind. Reinigen Sie die Sauna daher gründlich.

Wie oft ist ein Peeling sinnvoll?

Als Faustregel liest man oft von maximal einem Peeling in der Woche. Schließlich regeneriert sich die Haut etwa alle 28 Tage. Durch das Peeling werden abgestorbene Hautschuppen entfernt und die Haut porentief gereinigt. Eine zu häufige Anwendung kann also kontraproduktiv sein und Hautirritationen und ungewollte Hornhaut hervorrufen. Weniger ist mehr, sollte hier die Devise sein. Zu viele oder intensive Peelings können stark unreine Haut nicht beseitigen. Auch Akne zählt dazu. In diesem Fall sollten Sie Rücksprache mit einem Hautarzt halten.

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